#1000Fragenanmichselbst Teil 6 und 7

Die letzten Wochen waren wir damit beschäftigt, den Alltag irgendwie trotz abwechselnder Krankheit so gut wie möglich zu meistern, was uns gut gelungen ist. Ich habe vor einer Woche endlich wieder mit Sport beginnen können und tanke nun jeden Abend bei 15min Pilates etwas Energie. Es sind nur 15min, aber die sind immer möglich und ich merke, dass es mir sooo gut tut. So gestärkt war heute sogar Zeit, weitere 40 Fragen zu beantworten und damit meinen „Rückstand“ aufzuholen. Yeah. Jetzt muss ich nur noch die Ruhe finden, ein oder zwei andere Artikel zu schreiben, die ich in den letzten Wochen schon zwanzig mal im Kopf formuliert habe.

 

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu? Ich glaube, man sagt Stieren nach, dass sie stur sind. Das trifft schon zu, wenn mir etwas ernst ist, kann ich stur sein. Ansonsten habe ich mich mit meinem Sternzeichen noch nicht auseinander gesetzt, da ich an alles, was damit zu tun hat, nicht glaube.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank? Schwarz (ich weiß, dass das keine Farbe ist), grau und blau.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus? Ja, aber meine Definition davon ist mittlerweile anders. Früher habe ich jede Minute genutzt, um Dinge zu erledigen. In den 10 Minuten zwischen Arbeit und Kind noch fix den Haushalt oder zumindest Teile davon machen, gehörte zum Alltag. Da wurde jede Minute genutzt. Jetzt gönne ich mir tatsächlich mal 10 Minuten mit einem Buch auf dem Sofa. Damit ist auch jede Minute genutzt, ich bin aber weniger gestresst.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig? Ich unterstelle mal, dass nicht das klassische Fernsehen gemeint ist und antworte mit den Gilmore Girls, ich gucke gerade alle Staffeln.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben? Was Neugierde und Begeisterungsfähigkeit betrifft, kann ich hoffentlich immer Kind bleiben.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten? Nein, Social Media wäre das eine und schon schwer, aber mittlerweile macht man so viele Dinge übers Internet, dass ich keine Woche ohne auskäme.

107. Wer kennt dich am besten? Ich mich selbst.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten? Staub wischen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht? Ja, aber ich arbeite daran, von anderen Menschen nicht mehr so viel zu erwarten, dann erledigt sich auch das mit den Enttäuschungen vielleicht.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? Der Tag startet mit einem guten Kaffee und Croissant, es gibt im Haushalt nichts zu tun, die Luft ist klar, die Sonne scheint, ich lese, gehe zum Sport, schreibe und mache nur Dinge, die mir Spaß machen.

111. Bist du stolz auf dich? Ja, mittlerweile kann ich sagen, dass ich stolz auf mich bin. Ich habe viel geschafft, was ich früher nur runter geredet oder als selbstverständlich dargestellt habe.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du? Sind Talente nicht immer für irgendetwas gut?

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast? Es gibt Dinge, für dich ich lange brauchte, um sie abzuschließen. Wie in einer der vorherigen Runden erwähnt, hat mich das Verhältnis zu meinem Vater lange belastet, aber selbst damit habe ich mich versöhnt.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol? Weil ein gutes Glas Wein manchmal zum Essen passt und es in Gesellschaft noch besser schmeckt.

115. Welche Sachen machen dich froh? Kleinigkeiten. Zum Glück kann ich mich über Kleinigkeiten freuen. Sonnenaufgang, Nebel über dem Bach auf dem Weg zur Arbeit, eine freundliche Bäckereifachverkäuferin, Laubrascheln im Herbst, ein Winken des Nachbarn auf dem Weg nach Hause…

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken im Himmel geschaut? Ja, heute früh beim Sonnenaufgang und heute Mittag im Büro.

117. Welches Wort sagst du zu häufig? Da fällt mir gerade keines ein.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt? Nein, überhaupt nicht.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Für kreative Auszeiten, basteln, lettern, zeichnen. Das entspannt mich alles, ich nehme mir aber selten die Zeit, all das ohne Anlass zu machen.

120. Sind Menschen von Natur aus gut? Ja. Guckt euch Babys an. Sie kommen vollkommen unbelastet auf diese Welt. Erfahrungen, Umfeld und Umstände prägen uns Menschen erst und führen vielleicht dazu, dass sie nicht mehr als „gut“ bezeichnet werden sollten.

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Derzeit nicht.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Dafür, dass sie mir dieses Abenteuer ermöglicht haben.

123. Sagst du immer, was du denkst? Nein.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Bei uns gibt es nicht einen einzigen funktionierenden Fernseher. Serien und Filme werden am Laptop nur bewusst geguckt.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Das beantworte ich wie die Nummer 113.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Die letzten 10 Euro für wie lange? Spontan fielen mir drei Dinge ein: Wasser, Notizbuch, Stift

127. Verliebst du dich schnell? Ja

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? Entweder ich lasse den Tag Revue passieren oder ich träume so vor mich hin.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Ich mache bei den Tagen keinen Unterschied, finde Montag nicht schlimmer als Samstag und feiere den Freitag nicht mehr als den Mittwoch.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Mein Kind. Kann man das so sagen? Das hört sich irgendwie blöd an, aber wenn ich diesen großartigen Menschen sehe, bin ich mächtig stolz auf alle.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Mit keiner. Sorry, ich kann dem ganzen Promikram nichts abgewöhnen. Letztens stand ein Schauspieler mit Tochter vor mir an der Kasse und ich dachte nur wieder, dass mir die Leute eher leid tun, weil sie kein Leben haben ohne angegafft zu werden, dabei machen sie doch auch nur ihren Job.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Nö, weil 131.

133. Was ist dein Traumberuf? Ich habe das studiert, was ich schon als Teenie studieren wollte und bin damit grundsätzlich immer noch glücklich.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Nein, lange habe ich er vermieden, dann habe ich mir die Frage gestellt, wem ich damit etwas beweisen will und eingesehen, dass man Hilfe annehmen darf und sollte, gerade wenn man selbst oft Hilfe anbietet.

135. Was kannst du nicht wegwerfen? Hübsche Papiere.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Das wechselt immer.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Ja, weil es die kleinen Dinge sind, die den Unterschied machen. Erwähnte ich schon einmal Sonnenaufgänge und raschelndes Laub.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Als Kind wollte ich Büroklammern klauen und habe sie noch im Geschäft meiner Mutter gezeigt, die erbost darauf bestand, dass ich die Büroklammern zurück ins Regal legen solle. Also habe ich wohl nichts gestohlen.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Lange Zeit war unsere selbstgemachte Pizza der Klassiker, jetzt wechselt es immer. Je nachdem, wer zu Besuch kommt.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Bei Marco Polo oder in einem Laden für Künstlerbedarf.

 

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