eine kurze Wunschliste für 2018

Neues Jahr, neue Vorsätze? Ohne mich. Ich halte nichts von guten Vorsätzen zum Jahresbeginn, von Vorsätzen die man macht, weil man es halt so macht. Die ersten Wochen im neuen Jahr sind im Fitnessstudio immer voller als sonst und dann merke ich im Jahresverlauf wie wieder das übliche Maß an Besuchern erreicht wird. Hin sind sie dann wohl die guten Vorsätze der anderen. Wenn ich etwas wirklich ändern will, ändere ich es jetzt und beginne nicht erst an dem Tag, an dem Mond- und Sonnenfinsternis am Himmel zu beobachten sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man träumen muss und Wünsche haben sollte und so habe ich eine Wunschliste für das noch frische Jahr 2018 erstellt. Eine Liste, die große kleine Wünsche für mich erfasst. Ohne Frage, wünsche ich mir vor allem, dass es uns allen gut geht und wir gesund bleiben, aber darum soll es hier nicht gehen. Es sind Dinge auf dieser Liste, die mein Herz ein bisschen höher hüpfen lassen. Vielleicht wird die Liste später noch ergänzt, hier und jetzt lauten meine Wünsche jedoch:

Tattoo

Seitdem ich 16 bin will ich mich tätowieren lassen. Damals waren gerade die als “Arschgeweihe” bekannt gewordenen Tribals ganz groß. Ich habe sogar selber welche gezeichnet, allerdings hat mich dieser Trend nie so überzeugt, dass ich mir etwas habe stechen lassen. Also suchte ich ein Motiv. Als ich von einem Motiv endlich total überzeugt war, etwas mit Bedeutung gefunden habe, steckte ich im Studium und habe mich aus finanziellen Gründen dagegen entschieden. Mit dem ersten Gehalt kam die Idee wieder auf und aucch mein Kopf begann wieder zu arbeiten. Was, wenn man mein Tattoo sehen würde? Wie würde sich das auf meine berufliche Laufbahn auswirken? Mein Kopf stand mir schon immer gern im Weg. Letztes Jahr stand ich dann an einem Punkt, an dem ich endlich begriff, dass ich in dieser Sache darauf hören sollte, was ich wirklich will ohne alle Dinge ständig gedanklich hin- und herzuwälzen. Also wird sich dieses Jahr endlich ein Traum erfüllen und nur noch äußere Umstände können das verhindern.

Nordsee

Ich liebe die Nordsee. Die Wellen, der Wind und kilometerlanger Sandstrand (jedenfalls an manchen Orten). Am Meer komme ich innerhalb weniger Minuten runter und habe wieder einen freien Kopf. Obwohl es dieses Jahr anscheinend nicht in unseren Urlaubsplan passt, muss ich die Nordsee auf meine Liste setzen, denn wer weiß, ob ich das vielleicht mit dem nächsten Punkt verbinden kann.

(Kurz-)Urlaub alleine

Mindestens eine kleine Auszeit wie am Ende 2017 soll es auch in diesem Jahr geben. Während ich 217 noch in Berlin geblieben bin, möchte ich dieses Jahr raus aus der Stadt. Ich muss gar nicht zum Flughafen und den erst besten Flieger nehmen, aber raus aus Berlin soll es gehen. Ich weiß noch nicht wohin und wann, aber weg geht es in diesem Jahr definitiv. Habt ihr vielleicht Ideen, wo man gut alleine Urlaub machen kann?

(mindestens) ein Kinobesuch

Der Mann und ich sind früher regelmäßig ins Kino gegangen. Darauf haben wir die letzten Jahre verzichtet, weil wir unseren kleinen Schatz nicht nachts solange mit einer anderen Person alleine lassen wollten. Immerhin hat Netflix ja auch ein breites Angebot. Langsam wird es aber Zeit, wieder am Popcorn-Automaten anzustehen, sich in einen Doppelsitz zu kuscheln und auf dem Weg nach Hause über den Film zu plaudern. Mindestens einmal werden wir das 2018 sicherlich organisieren können.

jeden Monat ein Buch lesen

Ich habe 2017 so wenig gelesen wie lange nicht mehr. Ich kann die Bücher an einer Hand abzählen, das ist recht wenig für 365 Tage. Dabei gibt es so viele Bücher, die es wert sind, gelesen zu werden. Daran werde ich also dieses Jahr arbeiten. Wenn ihr Buchtipps habt, schreibt sie mir doch gern in die Kommentare.

 

Was sind eure Wünsche für das Jahr 2018?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.