Wochenende in Bildern: 2. Advent

Ein entspanntes und schönes Wochenende liegt hinter uns und der zweite Advent ist nun schon rum.

Samstag

Nach einer in Teilen unruhigen Nacht schlafen wir bis um 7.00h. Das kann man hier im Haus getrost schon als “lange schlafen” bezeichnen. Entsprechend ausgeruht bin ich, selbst die nächstliche Unterbrechung steckt mir nicht mehr in den Knochen, und so starten wir mit einem entspannten Frühstück in den Tag.

Noch während des Frühstücks beginnt es zu schneien. Der erste Schnee. Zugegebenermaßen freue ich mich mehr als das Kind. Wir lassen alles stehen und liegen und beobachten, wie die Schneeflocken vor den Fenstern tanzen. Für eine dicke weiße Schneedecke reicht es noch nicht, aber schön sind die ersten Flocken allemal.

Nachdem wir den Schnee auch live beobachten konnten, gönnen wir uns alle einen Mittagschlaf. Ich frage mich immer noch, wie ich vor dem Nachwuchs ohne Mittagsschlaf leben konnte. Es ist wirklich etwas Herrliches!

Für den Nachmittag habe ich nur zwei Dinge fest geplant. Plätzchen backen und einen Baumarktbesuch. Wir beginnen mit den Plätzchen. Für das Kind ist es das erste Plätzchenbacken. Ich finde alle ersten Male großartig und möchte alles am liebsten konservieren. Es wird geknetet und ausgestochen und zu meiner Überraschung sah die Küche danach nicht aus wie ein Schlachtfeld. Nachdem wir die Kekse aus dem Ofen geholt haben, geht es in den Baumarkt.

Nein, es gab keinen Tannenbaum. Den kaufen wir hier um die Ecke von einem alten Herren, der privat seit Jahren Bäume aus der Region um Osnabrück verkauft. Im Baumarkt gibt es Teichfolie. Der Verkäufer erkundigt sich etwas verduzt, wer sich Teichfolie zu Weihnachten wünsche und ich überlege kurz, wen man damit überraschen könnte 😉 Eine Überraschung wäre das allemal. Ich möchte die Teichfolie allerdings nicht verschenken, sondern als große Mal- und Bastelunterlage verwenden. Bisher habe ich das Kind auch mal quer über den Boden malen lassen, ich bin mir aber nicht sicher, wie lange unser Fußboden das mitmacht. Und bevor Stifte zum Einsatz kommen, die nicht wasserlöslich sind, sorge ich lieber vor.

Zurück zu Hause, wird noch etwas gespielt, bevor es ins Bett geht und ich einen ruhigen Abend mit Netflix verbringe.

Sonntag

Während des Frühstücks wird gemalt. “Majen” steht hier gerade ganz hoch im Kurs, also wird gegessen, gequatscht und eben gemalt.

Wir verbringen den restlichen Vormittag mit Spielen, Tanzen und Singen, bevor es wieder einen gemeinsamen Mittagschlaf gibt (ich liebe diese kleinen Pausen wirklich sehr). Der anschließende Spaziergang ist recht matschig und ich bin an jedem Regentag oder wie jetzt bei getautem Schnee froh um meine Gummistiefel.

Nach dem Spaziergang kommt die Oma vorbei. Das Kind ist so begeistert, dass es sie im Flur erwarten muss. Während die beiden sich ins Kinderzimmer verkrümeln und sich Tee und Kekse gönnen, habe ich Zeit, gebrannte Mandeln zu machen und das Abendessen vorzubereiten.

Als es abends wieder zu schneien beginnt und endlich eine kleine Schneedecke entstanden ist, muss ich nochmal die Schneestiefel anziehen und ein paar Schritte laufen. Mit Schnee ist irgendwie alles ruhiger und langsamer und ich genieße es, die esten Spuren zu hinterlassen.

Damit endet dann auch schon unser unspektakuäres, aber wahrscheinlich gerade deshalb so entspanntes Wochenende. Mehr Einblicke in die Wochenenden anderer findet ihr hier.

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