Wochenende in Bildern: 25./26. November 2017

Regen und Kälte in der Hauptstadt…es war ein tolles Wochenende.

Samstag

Freitag Abend ist meine Schwester angereist.  Das heißt, es gibt Frühstück in großer Runde und noch mehr Aufmerksamkeit für das Kind. Nach Kaffee, Brötchen, Spiel- und Kuschelzeit breche ich mit meiner Schwester auf. Wir haben uns vorgenommen, etwas Exklusivzeit zu verbringen.

Wir fahren zum Hackeschen Markt und stolpern zufällig über das Museum “Blindenwerkstatt Otto Weidt”. Otto Weidt war Fabrikant und beschäftigte hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Diese Ausstellung zeigt mir wieder, was ich an Berlin so faszinierend finde…Geschichte fühlt sich hier nochmal anders an.

Nach dem Kulturteil schlendern wir Richtung Rosenthaler Platz, gucken bei Spreeheidi, Kauf dich glücklich etc rein, suchen mir eine neue Mütze aus und beschließen, dass die Forellen-Begonie die neue Monstera ist. Wir trinken Cappuccino, essen Himbeer-Makronen, quatschen und laufen durch den Regen bis wir an den Schönhauser Allee Arkarden wieder in die Bahn steigen.

Zu Hause wartet Post auf mich. Ich habe Adventskalender in Kartenform bestellt, um Freunde und Familie zu beglücken. Nun müssen sie nur noch beschrieben und pünktlich zum 1. Dezember versandt werden.

Sonntag

Merke, Tage können jederzeit nach 0.00h beginnen. Nach einer miesen Nacht, komme ich ab 3.30h nicht mehr zum Schlafen und stehe um 5.30h mit dem Kind auf. Wir albern, spielen und frühstücken bis der Rest der Familie um 9.00h auch dazukommt. Mein Cappuccino besteht aus drei Espressi, Milch und Milchschaum…irgendwie muss man ja wach werden.

Während die Waschmaschine ihre Runden dreht, geht es auf den Spielplatz, wobei man dem Kind die miese Nacht anmerkt, so dass der Mittagschlaf bereits vor dem Essen beginnt.

Mein Opa meldet sich mit einem Foto als Dank für unsere Geburtstagswünsche. Ich habe ihm das Bild damals bei einem meiner Besuche gemalt, weil ich mich wohl über die Unordnung in seinem Büro gewundert habe. Das Bild hängt noch heute in seinem Büro und ich bin, als ich seine Nachricht lese, einmal mehr dankbar so tolle Großeltern zu haben.

Nachmittags macht sich meine Schwester wieder auf den Heimweg, ich genieße noch ein wenig Me-Time und gehe früh ins Bett. Auch wenn man Schlaf nicht nachholen kann, so tun ein paar Stunden mehr einfach gut.

Mehr tolle Wochenenden in Bildern gibt es bei Susanne von Geborgen Wachsen.

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